Schilder
Übersicht der Schilder
Hochkreuz
Neugotische Kreuzigungsgruppe
1856 zum Dank der überstandenen leidvollen Zeit des 18. und 19. Jahrhunderts von Anton Neus gestiftet.
Völlig verwittert und weitgehend zerstört wurde das Denkmal 1988 durch die Kath. Kirchengemeinde restauriert und erhielt diesen neuen Standort.
Pfarrkirche St. Laurentius
Romanischer Turm, gotischer Chorraum etwa 1450, heute Taufkapelle.
Langhaus und Chor 1727-30 erbaut durch den kurtrierischen Hofbaumeister Paul Kurz.
Barocke Einrichtung aus der Erbauungszeit, Hochaltar von 1908.
Fresken um 1200 und 1500.
Orgel 1735 von Johann Michael Stumm erbaut.
Bungerthaus
August Bungert (1846 - 1915), vor der Jahrhundertwende bedeutender Komponist, Vertonung antiken Sagenstoffes und Schöpfer mehrerer hundert Lieder, lebte seit 1910/11 hier.
Haus im neuklassizistischen Stil durch den Kölner Baumeister Karl Schauppmeyer erbaut.
Zöllnerhäuser
Erbaut im 18. Jahrhundert von Leutesdorfer Zöllnern.
Mehrgeschossige Wohnhäuser mit Zwerchhaus und reichen spätbarocken Türen.
Zolltor
Wahrzeichen Leutesdorfs,
1690 durch den kurtrierischen Hofbaumeister Sebastiani erbaut, von 1638 bis 1805 Rheinzoll.
Spitzhäuschen (Krautsgasse)
Vermutlich Fachwerk des 15. Jahrhunderts, in die Gabelung zweier Gassen gebaut.
Erstdorf, erste Dorfsiedlung der Winzer mit zahlreichen Hausmarken.
Siechenkreuz
Errichtet im Pestjahr 1643 durch den kurtrierischen Schultheiß Lothar Schmitz. In der Nähe lag das Siechenhaus, das mittelalterliche Spital für die vom Aussatz u.a. ansteckenden Krankheiten Befallenen.
Fachwerkhäuser
17./18. Jahrhundert und früher. Auffallender Formenreichtum, Fachwerkelemente ohne statischen Zweck, Ursprung in germanischen Runen. Steinernes Untergeschoß mit erhöhtem Eingang wegen Hochwassergefahr.
Wallfahrtskirche zum heiligen Kreuz
1646/47 Baubeginn auf Veranlassung des Leutesdorfer Bürgers Johannes Rieden, 1680 Kirchweihe. Elemente verschiedener Baustile, barocke Inneneinrichtung.
Nachbildung des Hl. Grabes in der Krypta. Ordenskirche der von Pater Haw gegründeten Missionare vom Hl. Johannes dem Täufer und der Johannesschwestern von Maria Königin.
Nonnenhof
des Klosters St. Thomas (Becket) aus Andernach. 1138 urkundlich erwähnt.
Neben diesem Wohnhaus erstreckt sich das ehemalige Gut. Heute in einem Viereck angeordnet über zwei weitere Wohnhäuser und den ehemaligen Winzerverein.
Trockenmauern
ohne Statik, Fundamente und Mörtel. Schiefersteine aufeinander geschichtet und so gegen den Berg gestellt, daß sie dem Druck des steilen Berges standhielten (Blickrichtung links nach oben).
Altes Winzerhaus
Ländliches Anwesen, im Ursprung 16. Jahrhundert, möglicherweise mit älterem Kern. Fachwerkhaus mit Bruchsteinkeller und Tonnengewölbe.
Im Haus Wendeltreppe der Erbauungszeit. Das Anwesen stellt ein kennzeichnendes Merkmal im Ortsgrundriss dar.
Zinn (Jugendherberge)
1618 durch den kurtrierischen Schultheiß Kuno Schmitz erbaut. Renaissancegiebel. Im 17. Jahrhundert Wohnsitz verschiedener Zollbeamten und Wohnung der Trierer Kurfürsten bei ihren Jagdaufenthalten. Heute Sitz des Säkularinstituts Ancilla Domini im Johannesbund.
Wasserpumpe der St. Marien-Nachbarschaft
In den Statuten vom 22. Februar 1860 erwähnt.
"Da die Wasserpumpe in unserer Nachbarschaft einem jedem dien-
lich und angenehm sein muß, so wird jeder Nachbar darauf aufmerksam gemacht, dass von seinen Angehörigen niemand unreine und schmutzige Sachen waschen darf, an der Pumpe überhaupt keine Wäsche daran geschehen soll. Auch dürfen keine Kinder daran pumpen, weil diese die Pumpe schon öfter verdorben haben. Zuwiderhandelnde sollen dem Herrn Amtmann angezeigt werden, derselbe wird sie dann strafen oder wird sie der höheren Obrigkeit anzeigen."
Diese Pumpe wurde von der Nachbarschaft gestiftet und am 25. Mai 1989 montiert und funktionsfähig angeschlossen.
Kein Trinkwasser!
Fronhof
Vor 1125 Jahren erstmalige urkundliche Erwähnung des Herrenhofs, 868 bis 1543 Verwaltungszentrum für die Rheinischen Güter der Fürstabtei Herford, dann im Besitz des Klosters Marienstatt, ab 1810 privates Weingut. Erhaltene Bausubstanz: Romanischer Palas Mitte 12. Jh., letzte Erweiterung 1776, spätgotisches Vogtshaus von 1501, mittelalterliches Kelterhaus, letzter Umbau 1559.
Oelbergkapelle
1684 auf Veranlassung von Vikar Johannes Distler, dem an der Kreuzkirche die Betreuung der Pilger oblag, errichtet.
Grablege des Ordensgründers Pater Johannes Maria Haw
Ziehbrunnen (Krautsgasse)
Früher befand sich an dieser Stelle ein alter Ziehbrunnen, der 1829 durch eine gußeiserne Pumpe ersetzt wurde.
MS Franziska
MS Franziska Rheinpromenade
Steinkelter (Kleine Fischgasse)
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